Sonntag, 12. April 2009

LA fever

So nun ist es eine Weile her seit ich in den Blog geschrieben habe.
Nun um es mal so zu sagen und damit alle Bescheid wissen: Ich bin in LA :)
Es ist wirklich superschön hier. Wir haben jeden Tag so um die 25 bis 30 Grad.
Wir sind im Hotel Travelodge untergebracht. Nicht gerade das Luxushotel aber die Betten sind bequem und wir haben ein Whirlpool und ein normaler Pool. Bis jetzt hatten wir drei Hockeyspiele und wir haben alle gewonnen. Heute haben wir 1 zu 0 gegen den morgigen Finalgegner gewonnen. Ansonsten haben wir noch nicht sehr viel unternommen.
Das aufregenste war wohl als wir, soetwa 5 Spieler, zum Honda Center (NHL Arena der Anheim Ducks) gelaufen sind. Eigentlich wollten wir es nur anschauen gehen, als plötzlich die Stars nach einem Eistraining rauskahmen. Also beschlossen wir zu warten und mit fast jedem ein Foto zu machen. Das beste wahr als Jonas Hiller, der Tohrhüter und als Schweizer klar als letzter, rauskahm und wir ihn gefragt haben ob er uns nach Hause bringen kann (1h Walk) und er ja gesagt hat. Da haben die anderen schön gegafft als wir da aus dem Auto ausgestiegen sind :)
Naja jedenfalls freue ich mich auf den Turnierfinal morgen und auf die six flags am Montag (Achterbahnen).
Grüsse aus dem warmen Kalifornien

Mittwoch, 4. März 2009

Meine Sports-Philosophie (Sportunterricht)

My Philosophy of Sport

I think sport is important to me because it gives me a change every day. I need sport because I can not sit in school the whole day then coming home, watching TV and doing nothing.
Sport teaches me teamwork. If you are doing a team sport like ice hockey and you have a practise or a game, then it doesn’t matter of you don’t like a person on your team. As long as you are on the ice you play as a team not as individual players; every teammate is equal.
The most obvious benefit is that you promote your health. I think by keeping yourself fit and healthy. Sport is a good form of preventative medicine, physically and mentally. If you do sport you are generally fitter and in much more alert. I recognize this when I had practise and come to school after. It helps me to be ready for everything I want to accomplish in the day.
Sport teaches me the benefits of self-discipline, teamwork, mutual respect and fair play. To learn more about the benefits of self discipline was one of the reasons to make two exchange years here in Canada.
I have always big feelings on competitions. I live my sport. Sometimes there are tears of happiness, sometimes tears of sadness. Whatever it brings, I am always really emotional.
One of my biggest motivation is my Grandfather. He used to come and watch every game since I play hockey. He died a few years ago and on this day I swore that I am always playing for him. To motivate myself I mostly listen to music on my iPod. A few minutes before the match, I am silent concentrating and preparing.
Sport is a big business today. Sport has always been a popular recreational activity, but now it is much, much more than that. Underpinned by the rising profile of sports stars, rapid changes in technology and increasingly sophisticated customer expectations, sport has become big business. It is played out by some of the world’s biggest celebrities, playing in some of the best leagues and biggest events, and watched by millions of fervent supporters. I can say: Where sport is, business will follow.
Sport is positive when you win, when you see smiling and happy faces around you. Sport is positive when you can share it with friends and you can compete with others.
Sport can be negative when younger athletes see mature athletes playing unfair, doing drugs or just not following the rules.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Endlich Ausschnaufen

So endlich ausschnaufen. Nach etlichen Prüfungen und nebenbei harten Training sind wir nun in einer Ferienwoche angelangt. Diese Ferienwoche hat jedoch mit einem erschöpfenden Roadtrip nach Camrose und Cold Lake begonnen. Leider hatten wir viele Verletzte und verloren alle drei Spiele.
Jetzt liegen die letzten zwei Saison-Spiele vor uns und dann gehts ab in die Play-Offs. Soweit ich weiss haben wenige von uns Play-Off Erfahrung und ich hoffe das alle durchhalten und das nötigste leisten um uns zum Meistertitel zu führen. Jedoch geniesse ich jetzt erst einmal die Ferienwoche mit nur einem Training pro Tag :)

Sonntag, 23. November 2008

ich habe ein paar Fotos geuploadet.
hier ist das Album:
http://picasaweb.google.com/hapemalo/AustauschjahrInKanadaVonJanTScher#

20 Oktober bis 9 November

Die letzten Wochen waren hier in Cochrane ziemlich anders als sonst. Da war Halloween (während wir auf einem Roadtrip waren ), die Pep Rally (ein Wettkampf zwischen den ver-schiedenen Klassen an dieser Schule), der “Remembrance day“ (an welchem allen Kriegsop-fern seit dem 1. Weltkrieg gedenkt wird) und noch weitere Events. Der lustigste war natürlich der Donnerstag vor Halloween als sich alle in der Schule verkleidet haben. Es war zwar etwas ungewöhnlich für manche von uns aber wir hatten unseren Spass. Leider sind wir dann am nächsten Tag morgens um 5 nach Fort McMurray abgefahren. Dies war bis jetzt der längste Roadtrip, der laut Google 15 Stunden betrug. Mit einem Zwischenhalt kamen wir müde in unserem Hotel in Fort McMurray an und wechselten sofort in unsere Anzüge für den Match. Trotz unserer Müdigkeit spielten wir nicht schlecht und gewannen den ersten Match mit 11 zu 2 gewannen. Zurück in unserem Hotel gab es wie immer Pizza und Cola. Im nächsten Match am darauffolgenden Tag liessen wir sie nochmals haushoch mit 7 zu 3 stehen. Jedoch hatten wir einige Verletzte, darunter drei mit Gehirnerschütterung. Ich hatte zum Glück bis dahin nicht sehr viel zu beklagen ausser mein Handgelenk das nach wie vor noch schmerzte, aber zum Glück immer weniger. Das nächste Spiel war gegen Camrose. Staunend standen wir alle vor dem Stadion das soweit ich weiss drei oder vier Eisfelder hatte. Nach einem schlechten Warm-up spielten wir ziemlich gut, bekamen aber Konter, die man hätte verhindern können. Nach 58 Minuten waren wir noch mit 5 zu 4 dran und hatten ein Powerplay. Doch als der be-strafte Spieler aus der Box kam wollte Michu einen Pass zu seinem Verteidigungspartner spie-len der frisch aufs eis gekommene Spieler ihn abfing und auf lehre Tor laufen konnte. Solche Sachen können nicht nur das Spiel ruinieren sonder auch das restliche Wochenende vom Spieler der den Fehlpass spielte, wie ich anhand von Michu feststellen konnte.
Was ich hier auch noch anfügen kann ist das ich unterdessen wieder Single bin. Obwohl ich hier online nie sehr viel von Porcia erzählt habe, sei es jetzt wegen Sachen die nicht erlaubt waren (keine Angst nichts Schwerwiegendes haha) oder sonst einfach nicht, hatten wir eine schöne Zeit zusammen. Der Grund ihrerseits war noch das stetige Problem mit ihrem Ex-Freund der sie immer noch nicht alleine lassen will. Sie waren 2 Jahr zusammen und als sie sich von ihm getrennt hatte, kamen wir zwei Wochen später zusammen, was für sie, wie ich jetzt leider sehen muss, zu früh war. Trotzdem hoffe ich, dass wir es irgendeinmal wieder schaffen werden wieder zusammen zu kommen. Dank dem Hockey bin ich ziemlich schnell darüber hinweggekommen.
Letzte Woche war noch die Pep Rally. Dies ist ein Wettkampf zwischen allen Klassen unserer Schule. Es gab viele ausgeflippte verschiedene Disziplinen, die sehr schwierig zu erklären sind. Zum Beispiel das Essen eines an einer Schnur hängenden Donuts, oder mit einem Strohhalm ein Bällchen quer durch die Sporthallen am Boden blasen, in ein Becher versenken, mit dem Strohhalm ansaugen, zurück rennen, übergeben und der nächste ist dran. Jedenfalls hattet alle Spass und als am Schluss noch eine Sing-Competition stieg war das Gelächter riesen-gross.
Vorgestern war der “Remembrance day“, ein Gedenktag für alle Kriegsopfer seit dem ersten Weltkrieg. Die ganze Schule war in der Sporthalle versammelt. Während einer Stunde sprach niemand ein Wort, es wurde Trauermusik gespielt während eine Präsentation lief.
Freitag, endlich Wochenende, doch wer hier ein Leben führ wie wir der SISEC, für den fängt der Stress erst an. Es war ein Match gegen die EDGE. Leider verloren wir gegen sie das zweite Drittel und konnten dann im dritten nichts mehr ändern und verloren nach einem schnellen Spiel mit 4 zu 3. Der Samstag wusste jeder als Regenerationstag zu nutzen, denn alle die durchgespielt hatten (auch am Schluss mit 2 Linien) waren sehr müde.
Am Sonntag was das Spiel gegen Fort McMurray angesagt und wir waren alle gut eingestellt gegen einen schwachen Gegner zu spielen. Leider waren wir ein bisschen zu überheblich und gewannen daher nicht so wie üblich, aber trotzdem mit 9 zu 4.

7. Woche, 13 Oktober bis 19 Oktober

Diese Woche war Fred in der Schweiz und deswegen haben Simon und Roger in den letzten 10 Tagen die Trainings geleitet und waren auch an den 2 Spielen gegen den erstplatzierten in der RAMHL an diesem Wochenende unsere Headcoaches. Unter der Woche ist eigentlich nichts Aussergewöhnliches passiert - wir hatten ganz normal Training und Schule. Leider sind einige unserer Mitspieler in dieser Woche wohl in Schwierigkeiten geraten und deswegen wa-ren wir ein paar Spieler weniger, als wir unser erstes Spiel für dieses Wochenende gegen Pea-ce River spielen mussten. Nachdem wir uns dann alle an der Eishalle hier in Cochrane getrof-fen haben, sind wir mit unserem Teambus nach Morley gefahren wo Trummer während des Warm-Ups auf dem Eis eine Plexiglas-Scheibe kaputt geschossen hatte. Es hat dann einige Zeit gedauert bis das Glas ersetzt bzw. die Lücke notdürftig repariert wurde. Aber als endlich alles fertig war, konnte dann auch unser Spiel beginnen. Nach den ersten zwei Dritteln, in denen wir eigentlich ziemlich gut gespielt haben, waren wir mit 2-1 am Gewinnen. Im letzten Drittel hat bei uns dann spielerisch irgendwie überhaupt nichts mehr funktioniert und so ha-ben wir am Ende noch 2-6 verloren. Am nächsten Tag traten wir, nach einem ausführlichen Frühstück noch einmal gegen die Peace River Royals an. Ich hatte das Gefühl, dass sie uns als Gegner nicht wirklich ernst nahmen und auf einen leichten Sieg spekulierten. Aber glückli-cherweise kam es ganz anders für sie. Wir lieferten ihnen ein hartes Spiel, mit vielen Hits und einer hervorragenden Defensiv-Strategie (die wir aufgrund unserer vielen Strafen auch wirk-lich nötig hatten). Schlussendlich konnten wir das Spiel 3-2 für uns entscheiden, was meiner Meinung nach ein grosser Erfolg für unser Team war.

Sonntag, 26. Oktober 2008

6. Woche, 5 Oktober bis 12 Oktober

Die folgende Woche darauf begann anstrengend, da wir alle noch müde Beine hatten. Doch wir bereiteten uns schon auf den Höhepunkt dieser Woche vor: Die drei Tage in “Gran-de Prairie“ und “Peace River“. Die vier Tage vergingen wie im Fluge und jeder freute sich auf das Wochenende.
Als Gentleman verbrachte ich die meiste Zeit nach der Schule mit Porcia. Sie lud mich auch noch zum Essen ein und hier muss ich ein Lob an ihre Mutter anbringen, denn das Essen war köstlich.
Endlich war es soweit: Freitagmorgen 6 Uhr. Wir besammelten uns alle bei unserer Trainigshalle “Springbank“. Wir hatten eine neunstündige Fahrt in den Norden vor uns, mit einem Stopp bei einem A&W (ähnlich McDonalds und Burger King). Unser erstes Ziel war Grand Prairie, wo wir bei Ankunft auch gleich unser Hotel aufsuchten. Wir staunten alle nicht schlecht als wir in die luxuriösen Zimmer kamen. Jeder der 5 Verantwortlichen, sprich die 3 Captains ( Garrett Trummer, Woddy Kapp und Philip Pollok) und die zwei Assistans (Thomas Meinhardt) über-nahm ein Zimmer mit drei Mitspielern. Vor dem Match gingen wir noch zu “Boston Pizza“ (Re-staurant) um uns mit Spaghetti die nötige Energie zu holen.
Das Spiel lief gut und obwohl wir nach dem zweiten Drittel 4 zu 3 hinten lagen, kehrten wir das Spiel mit 8 zu 5 und feierten unseren ersten Sieg.
Nach einer schönen Nacht in Luxusbetten ging es dann am nächsten Tag zwei Stunden in südliche Richtung nach Peace River. Wir wussten, dass wir gegen das stärkste Team unserer Gruppe spielen werden und so versuchten wir uns bestmöglichst vorzubereiten. Das Spiel war hart aber fair. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, wollten wir im zweiten Drittel das Blatt auf unsere Seite wenden. Leider ist es uns nicht geglückt und wir lagen 4 zu 3 hinten. Auch mit der Umstellung auf zwei Linien konnten wir das Blatt im letzten Drittel nicht wenden und verloren schlussendlich mit 5 zu 3. Nach diesem harten Spiel gingen wir alle zurück in un-ser Motel. Jeder bereitete sich auf seine Art auf den nächsten Tag und somit auf das zweite Game gegen Peace River vor. Sei es durch relaxe, kindische Spiele auf dem Bett, geniessen eines NHL-Games im TV (oder auch anderen Sendern ;D) und was man sonst noch so alles anstellen konnte.
Jedenfalls war jeder am nächsten Morgen willig und bereit um jeden Puck zu kämpfen, aus-teilen aber auch einstecken zu können. Das Spiel war höchstes Niveau, es wurde nichts ge-gönnt. Nach 30 Minuten stellten wir auf zwei Linien um, was alle wie auch mich nahe an die Grenzen trieb. Nicht verwunderlich kam es dann zur Verlängerung, in welcher niemand ein Tor erzielte. Penaltyschiessen war angesagt. Es dauerte lange bis ein Team den Sieg feiern konnten und zu unserem Unheil leider nicht wir.
Wer hat Lust nach einem solchen Weekend noch 7 Stunden im Car zu sitzen? Niemand; und so war während der ganzen Carfahrt eine betrübte Stimmung. Als wir um zwei Uhr morgens dann ankamen war jeder müde. Die meisten wurden nach Hause gebracht, einige, mich eingeschlossen, verbrachten noch eine kurze Zeit mit der Freundin, gingen aber dann doch bald ins Bett, worüber meine Freundin nicht gerade freudig war.