ich habe ein paar Fotos geuploadet.
hier ist das Album:
http://picasaweb.google.com/hapemalo/AustauschjahrInKanadaVonJanTScher#
Sonntag, 23. November 2008
20 Oktober bis 9 November
Die letzten Wochen waren hier in Cochrane ziemlich anders als sonst. Da war Halloween (während wir auf einem Roadtrip waren ), die Pep Rally (ein Wettkampf zwischen den ver-schiedenen Klassen an dieser Schule), der “Remembrance day“ (an welchem allen Kriegsop-fern seit dem 1. Weltkrieg gedenkt wird) und noch weitere Events. Der lustigste war natürlich der Donnerstag vor Halloween als sich alle in der Schule verkleidet haben. Es war zwar etwas ungewöhnlich für manche von uns aber wir hatten unseren Spass. Leider sind wir dann am nächsten Tag morgens um 5 nach Fort McMurray abgefahren. Dies war bis jetzt der längste Roadtrip, der laut Google 15 Stunden betrug. Mit einem Zwischenhalt kamen wir müde in unserem Hotel in Fort McMurray an und wechselten sofort in unsere Anzüge für den Match. Trotz unserer Müdigkeit spielten wir nicht schlecht und gewannen den ersten Match mit 11 zu 2 gewannen. Zurück in unserem Hotel gab es wie immer Pizza und Cola. Im nächsten Match am darauffolgenden Tag liessen wir sie nochmals haushoch mit 7 zu 3 stehen. Jedoch hatten wir einige Verletzte, darunter drei mit Gehirnerschütterung. Ich hatte zum Glück bis dahin nicht sehr viel zu beklagen ausser mein Handgelenk das nach wie vor noch schmerzte, aber zum Glück immer weniger. Das nächste Spiel war gegen Camrose. Staunend standen wir alle vor dem Stadion das soweit ich weiss drei oder vier Eisfelder hatte. Nach einem schlechten Warm-up spielten wir ziemlich gut, bekamen aber Konter, die man hätte verhindern können. Nach 58 Minuten waren wir noch mit 5 zu 4 dran und hatten ein Powerplay. Doch als der be-strafte Spieler aus der Box kam wollte Michu einen Pass zu seinem Verteidigungspartner spie-len der frisch aufs eis gekommene Spieler ihn abfing und auf lehre Tor laufen konnte. Solche Sachen können nicht nur das Spiel ruinieren sonder auch das restliche Wochenende vom Spieler der den Fehlpass spielte, wie ich anhand von Michu feststellen konnte.
Was ich hier auch noch anfügen kann ist das ich unterdessen wieder Single bin. Obwohl ich hier online nie sehr viel von Porcia erzählt habe, sei es jetzt wegen Sachen die nicht erlaubt waren (keine Angst nichts Schwerwiegendes haha) oder sonst einfach nicht, hatten wir eine schöne Zeit zusammen. Der Grund ihrerseits war noch das stetige Problem mit ihrem Ex-Freund der sie immer noch nicht alleine lassen will. Sie waren 2 Jahr zusammen und als sie sich von ihm getrennt hatte, kamen wir zwei Wochen später zusammen, was für sie, wie ich jetzt leider sehen muss, zu früh war. Trotzdem hoffe ich, dass wir es irgendeinmal wieder schaffen werden wieder zusammen zu kommen. Dank dem Hockey bin ich ziemlich schnell darüber hinweggekommen.
Letzte Woche war noch die Pep Rally. Dies ist ein Wettkampf zwischen allen Klassen unserer Schule. Es gab viele ausgeflippte verschiedene Disziplinen, die sehr schwierig zu erklären sind. Zum Beispiel das Essen eines an einer Schnur hängenden Donuts, oder mit einem Strohhalm ein Bällchen quer durch die Sporthallen am Boden blasen, in ein Becher versenken, mit dem Strohhalm ansaugen, zurück rennen, übergeben und der nächste ist dran. Jedenfalls hattet alle Spass und als am Schluss noch eine Sing-Competition stieg war das Gelächter riesen-gross.
Vorgestern war der “Remembrance day“, ein Gedenktag für alle Kriegsopfer seit dem ersten Weltkrieg. Die ganze Schule war in der Sporthalle versammelt. Während einer Stunde sprach niemand ein Wort, es wurde Trauermusik gespielt während eine Präsentation lief.
Freitag, endlich Wochenende, doch wer hier ein Leben führ wie wir der SISEC, für den fängt der Stress erst an. Es war ein Match gegen die EDGE. Leider verloren wir gegen sie das zweite Drittel und konnten dann im dritten nichts mehr ändern und verloren nach einem schnellen Spiel mit 4 zu 3. Der Samstag wusste jeder als Regenerationstag zu nutzen, denn alle die durchgespielt hatten (auch am Schluss mit 2 Linien) waren sehr müde.
Am Sonntag was das Spiel gegen Fort McMurray angesagt und wir waren alle gut eingestellt gegen einen schwachen Gegner zu spielen. Leider waren wir ein bisschen zu überheblich und gewannen daher nicht so wie üblich, aber trotzdem mit 9 zu 4.
Was ich hier auch noch anfügen kann ist das ich unterdessen wieder Single bin. Obwohl ich hier online nie sehr viel von Porcia erzählt habe, sei es jetzt wegen Sachen die nicht erlaubt waren (keine Angst nichts Schwerwiegendes haha) oder sonst einfach nicht, hatten wir eine schöne Zeit zusammen. Der Grund ihrerseits war noch das stetige Problem mit ihrem Ex-Freund der sie immer noch nicht alleine lassen will. Sie waren 2 Jahr zusammen und als sie sich von ihm getrennt hatte, kamen wir zwei Wochen später zusammen, was für sie, wie ich jetzt leider sehen muss, zu früh war. Trotzdem hoffe ich, dass wir es irgendeinmal wieder schaffen werden wieder zusammen zu kommen. Dank dem Hockey bin ich ziemlich schnell darüber hinweggekommen.
Letzte Woche war noch die Pep Rally. Dies ist ein Wettkampf zwischen allen Klassen unserer Schule. Es gab viele ausgeflippte verschiedene Disziplinen, die sehr schwierig zu erklären sind. Zum Beispiel das Essen eines an einer Schnur hängenden Donuts, oder mit einem Strohhalm ein Bällchen quer durch die Sporthallen am Boden blasen, in ein Becher versenken, mit dem Strohhalm ansaugen, zurück rennen, übergeben und der nächste ist dran. Jedenfalls hattet alle Spass und als am Schluss noch eine Sing-Competition stieg war das Gelächter riesen-gross.
Vorgestern war der “Remembrance day“, ein Gedenktag für alle Kriegsopfer seit dem ersten Weltkrieg. Die ganze Schule war in der Sporthalle versammelt. Während einer Stunde sprach niemand ein Wort, es wurde Trauermusik gespielt während eine Präsentation lief.
Freitag, endlich Wochenende, doch wer hier ein Leben führ wie wir der SISEC, für den fängt der Stress erst an. Es war ein Match gegen die EDGE. Leider verloren wir gegen sie das zweite Drittel und konnten dann im dritten nichts mehr ändern und verloren nach einem schnellen Spiel mit 4 zu 3. Der Samstag wusste jeder als Regenerationstag zu nutzen, denn alle die durchgespielt hatten (auch am Schluss mit 2 Linien) waren sehr müde.
Am Sonntag was das Spiel gegen Fort McMurray angesagt und wir waren alle gut eingestellt gegen einen schwachen Gegner zu spielen. Leider waren wir ein bisschen zu überheblich und gewannen daher nicht so wie üblich, aber trotzdem mit 9 zu 4.
7. Woche, 13 Oktober bis 19 Oktober
Diese Woche war Fred in der Schweiz und deswegen haben Simon und Roger in den letzten 10 Tagen die Trainings geleitet und waren auch an den 2 Spielen gegen den erstplatzierten in der RAMHL an diesem Wochenende unsere Headcoaches. Unter der Woche ist eigentlich nichts Aussergewöhnliches passiert - wir hatten ganz normal Training und Schule. Leider sind einige unserer Mitspieler in dieser Woche wohl in Schwierigkeiten geraten und deswegen wa-ren wir ein paar Spieler weniger, als wir unser erstes Spiel für dieses Wochenende gegen Pea-ce River spielen mussten. Nachdem wir uns dann alle an der Eishalle hier in Cochrane getrof-fen haben, sind wir mit unserem Teambus nach Morley gefahren wo Trummer während des Warm-Ups auf dem Eis eine Plexiglas-Scheibe kaputt geschossen hatte. Es hat dann einige Zeit gedauert bis das Glas ersetzt bzw. die Lücke notdürftig repariert wurde. Aber als endlich alles fertig war, konnte dann auch unser Spiel beginnen. Nach den ersten zwei Dritteln, in denen wir eigentlich ziemlich gut gespielt haben, waren wir mit 2-1 am Gewinnen. Im letzten Drittel hat bei uns dann spielerisch irgendwie überhaupt nichts mehr funktioniert und so ha-ben wir am Ende noch 2-6 verloren. Am nächsten Tag traten wir, nach einem ausführlichen Frühstück noch einmal gegen die Peace River Royals an. Ich hatte das Gefühl, dass sie uns als Gegner nicht wirklich ernst nahmen und auf einen leichten Sieg spekulierten. Aber glückli-cherweise kam es ganz anders für sie. Wir lieferten ihnen ein hartes Spiel, mit vielen Hits und einer hervorragenden Defensiv-Strategie (die wir aufgrund unserer vielen Strafen auch wirk-lich nötig hatten). Schlussendlich konnten wir das Spiel 3-2 für uns entscheiden, was meiner Meinung nach ein grosser Erfolg für unser Team war.
Sonntag, 26. Oktober 2008
6. Woche, 5 Oktober bis 12 Oktober
Die folgende Woche darauf begann anstrengend, da wir alle noch müde Beine hatten. Doch wir bereiteten uns schon auf den Höhepunkt dieser Woche vor: Die drei Tage in “Gran-de Prairie“ und “Peace River“. Die vier Tage vergingen wie im Fluge und jeder freute sich auf das Wochenende.
Als Gentleman verbrachte ich die meiste Zeit nach der Schule mit Porcia. Sie lud mich auch noch zum Essen ein und hier muss ich ein Lob an ihre Mutter anbringen, denn das Essen war köstlich.
Endlich war es soweit: Freitagmorgen 6 Uhr. Wir besammelten uns alle bei unserer Trainigshalle “Springbank“. Wir hatten eine neunstündige Fahrt in den Norden vor uns, mit einem Stopp bei einem A&W (ähnlich McDonalds und Burger King). Unser erstes Ziel war Grand Prairie, wo wir bei Ankunft auch gleich unser Hotel aufsuchten. Wir staunten alle nicht schlecht als wir in die luxuriösen Zimmer kamen. Jeder der 5 Verantwortlichen, sprich die 3 Captains ( Garrett Trummer, Woddy Kapp und Philip Pollok) und die zwei Assistans (Thomas Meinhardt) über-nahm ein Zimmer mit drei Mitspielern. Vor dem Match gingen wir noch zu “Boston Pizza“ (Re-staurant) um uns mit Spaghetti die nötige Energie zu holen.
Das Spiel lief gut und obwohl wir nach dem zweiten Drittel 4 zu 3 hinten lagen, kehrten wir das Spiel mit 8 zu 5 und feierten unseren ersten Sieg.
Nach einer schönen Nacht in Luxusbetten ging es dann am nächsten Tag zwei Stunden in südliche Richtung nach Peace River. Wir wussten, dass wir gegen das stärkste Team unserer Gruppe spielen werden und so versuchten wir uns bestmöglichst vorzubereiten. Das Spiel war hart aber fair. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, wollten wir im zweiten Drittel das Blatt auf unsere Seite wenden. Leider ist es uns nicht geglückt und wir lagen 4 zu 3 hinten. Auch mit der Umstellung auf zwei Linien konnten wir das Blatt im letzten Drittel nicht wenden und verloren schlussendlich mit 5 zu 3. Nach diesem harten Spiel gingen wir alle zurück in un-ser Motel. Jeder bereitete sich auf seine Art auf den nächsten Tag und somit auf das zweite Game gegen Peace River vor. Sei es durch relaxe, kindische Spiele auf dem Bett, geniessen eines NHL-Games im TV (oder auch anderen Sendern ;D) und was man sonst noch so alles anstellen konnte.
Jedenfalls war jeder am nächsten Morgen willig und bereit um jeden Puck zu kämpfen, aus-teilen aber auch einstecken zu können. Das Spiel war höchstes Niveau, es wurde nichts ge-gönnt. Nach 30 Minuten stellten wir auf zwei Linien um, was alle wie auch mich nahe an die Grenzen trieb. Nicht verwunderlich kam es dann zur Verlängerung, in welcher niemand ein Tor erzielte. Penaltyschiessen war angesagt. Es dauerte lange bis ein Team den Sieg feiern konnten und zu unserem Unheil leider nicht wir.
Wer hat Lust nach einem solchen Weekend noch 7 Stunden im Car zu sitzen? Niemand; und so war während der ganzen Carfahrt eine betrübte Stimmung. Als wir um zwei Uhr morgens dann ankamen war jeder müde. Die meisten wurden nach Hause gebracht, einige, mich eingeschlossen, verbrachten noch eine kurze Zeit mit der Freundin, gingen aber dann doch bald ins Bett, worüber meine Freundin nicht gerade freudig war.
Endlich war es soweit: Freitagmorgen 6 Uhr. Wir besammelten uns alle bei unserer Trainigshalle “Springbank“. Wir hatten eine neunstündige Fahrt in den Norden vor uns, mit einem Stopp bei einem A&W (ähnlich McDonalds und Burger King). Unser erstes Ziel war Grand Prairie, wo wir bei Ankunft auch gleich unser Hotel aufsuchten. Wir staunten alle nicht schlecht als wir in die luxuriösen Zimmer kamen. Jeder der 5 Verantwortlichen, sprich die 3 Captains ( Garrett Trummer, Woddy Kapp und Philip Pollok) und die zwei Assistans (Thomas Meinhardt) über-nahm ein Zimmer mit drei Mitspielern. Vor dem Match gingen wir noch zu “Boston Pizza“ (Re-staurant) um uns mit Spaghetti die nötige Energie zu holen.
Das Spiel lief gut und obwohl wir nach dem zweiten Drittel 4 zu 3 hinten lagen, kehrten wir das Spiel mit 8 zu 5 und feierten unseren ersten Sieg.
Nach einer schönen Nacht in Luxusbetten ging es dann am nächsten Tag zwei Stunden in südliche Richtung nach Peace River. Wir wussten, dass wir gegen das stärkste Team unserer Gruppe spielen werden und so versuchten wir uns bestmöglichst vorzubereiten. Das Spiel war hart aber fair. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, wollten wir im zweiten Drittel das Blatt auf unsere Seite wenden. Leider ist es uns nicht geglückt und wir lagen 4 zu 3 hinten. Auch mit der Umstellung auf zwei Linien konnten wir das Blatt im letzten Drittel nicht wenden und verloren schlussendlich mit 5 zu 3. Nach diesem harten Spiel gingen wir alle zurück in un-ser Motel. Jeder bereitete sich auf seine Art auf den nächsten Tag und somit auf das zweite Game gegen Peace River vor. Sei es durch relaxe, kindische Spiele auf dem Bett, geniessen eines NHL-Games im TV (oder auch anderen Sendern ;D) und was man sonst noch so alles anstellen konnte.
Jedenfalls war jeder am nächsten Morgen willig und bereit um jeden Puck zu kämpfen, aus-teilen aber auch einstecken zu können. Das Spiel war höchstes Niveau, es wurde nichts ge-gönnt. Nach 30 Minuten stellten wir auf zwei Linien um, was alle wie auch mich nahe an die Grenzen trieb. Nicht verwunderlich kam es dann zur Verlängerung, in welcher niemand ein Tor erzielte. Penaltyschiessen war angesagt. Es dauerte lange bis ein Team den Sieg feiern konnten und zu unserem Unheil leider nicht wir.
Wer hat Lust nach einem solchen Weekend noch 7 Stunden im Car zu sitzen? Niemand; und so war während der ganzen Carfahrt eine betrübte Stimmung. Als wir um zwei Uhr morgens dann ankamen war jeder müde. Die meisten wurden nach Hause gebracht, einige, mich eingeschlossen, verbrachten noch eine kurze Zeit mit der Freundin, gingen aber dann doch bald ins Bett, worüber meine Freundin nicht gerade freudig war.
Samstag, 25. Oktober 2008
5. Woche, 29 September bis 5 Oktober
Es war Montagmorgen um 5.30 Uhr als mein Wecker laeutete. Ich stand halb erfroren auf und zog meine Hockeyunterwäsche an. Dies ist nötig, da ich jeden Morgen draussen auf Simon warte, der mich abholt. Und da es gegen die null Grad ist, kann ich sagen dass diese Unter-wäsche durchaus angebracht wird.
Montags hatten wir endlich wieder Training. Es tat gut wieder auf dem Eis zu stehen. Von die-sem Tag an war es mir auch erlaubt mein Visier zu tragen, da meine Eltern eingewilligt haben. Jedoch überlege ich mir noch wieder auf Gitter zu wechseln, aber wir sehens ja noch.
Am Mittwoch hatten wir dann unser letztes Vorbereitungsspiel gegen eine Varsity Junior Mannschaft, die wir erfolgreich mit 5:1 geschlagen haben. Ich für mich hatte ein gutes Spiel, jedoch muss ich jedes mal vor einem Training oder Match meine Handgelenke gut einwär-men, da sie ohnehin schon irgendwie schmerzen. Meine momentane Position ist noch unklar da mich mein Defense-Coach hinten braucht und der Forward-Coach vorne. Soll heissen ich kriege immer genug Eis da ich hinten und vorne spiele. Ist zwar anstrengend aber macht Spass.
Ah, und noch anzumerken ist, dass ich seit Montag eine Freundin (Porcia) habe. Aber etwas muss gesagt sein. Ich komme jetzt noch nicht ganz nach wie das hier funktionier mit den Be-zeichnungen „Hang-out“, „Dating somebody“ und „Girlfriend“. Weil eigentlich haben wir uns schon längstens geküsst aber sie ist erst seit Montag meine Freundin und ohne das wir geda-ted haben. Wie die Liebe doch so verwirrend ist.
Nach dem Match vom Mittwoch ging es dann in zwei Trainings am Donnerstag, eins am Frei-tag zu unserem ersten Saison-Match am Freitagabend über. Die Halle war voll (dank unserer Propaganda in der Schule), wobei sie nur etwa 300 Personen fasste. Man konnte die Span-nung förmlich riechen, als der erste Puck eingeworfen wurde. Wir waren alle gut vorbereitet, jedoch hatten alle sehr müde Beine von den vielen Trainings. Doch wir hielten uns gut und kamen zu etlichen Torchancen, worauf dann der ersten Gegentreffer nach 10 Minuten schmerzte. Wir bissen uns durch und folgten ihnen auf ein 1:1 und nach der Hälfte des 2ten Drittels auf ein 2:2. Ich spielte wieder Foward und Defense, was zu kürzeren Pausen und länge-ren Eiszeiten führte. Als dann im Ende des 2ten Drittels das 2:3 und das 2:4 fielen musste unser Coach handeln. Das letzte Drittel spielten wir mit 2 Linien, wodurch wir sie so unter Druck setz-ten, dass sie nur noch den Puck aus ihrer Zone schossen. Doch die Tore wollten einfach nicht geschehen und so verloren wir bitter mit 2:4 unser erster Saison-Match.
Montags hatten wir endlich wieder Training. Es tat gut wieder auf dem Eis zu stehen. Von die-sem Tag an war es mir auch erlaubt mein Visier zu tragen, da meine Eltern eingewilligt haben. Jedoch überlege ich mir noch wieder auf Gitter zu wechseln, aber wir sehens ja noch.
Am Mittwoch hatten wir dann unser letztes Vorbereitungsspiel gegen eine Varsity Junior Mannschaft, die wir erfolgreich mit 5:1 geschlagen haben. Ich für mich hatte ein gutes Spiel, jedoch muss ich jedes mal vor einem Training oder Match meine Handgelenke gut einwär-men, da sie ohnehin schon irgendwie schmerzen. Meine momentane Position ist noch unklar da mich mein Defense-Coach hinten braucht und der Forward-Coach vorne. Soll heissen ich kriege immer genug Eis da ich hinten und vorne spiele. Ist zwar anstrengend aber macht Spass.
Ah, und noch anzumerken ist, dass ich seit Montag eine Freundin (Porcia) habe. Aber etwas muss gesagt sein. Ich komme jetzt noch nicht ganz nach wie das hier funktionier mit den Be-zeichnungen „Hang-out“, „Dating somebody“ und „Girlfriend“. Weil eigentlich haben wir uns schon längstens geküsst aber sie ist erst seit Montag meine Freundin und ohne das wir geda-ted haben. Wie die Liebe doch so verwirrend ist.
Nach dem Match vom Mittwoch ging es dann in zwei Trainings am Donnerstag, eins am Frei-tag zu unserem ersten Saison-Match am Freitagabend über. Die Halle war voll (dank unserer Propaganda in der Schule), wobei sie nur etwa 300 Personen fasste. Man konnte die Span-nung förmlich riechen, als der erste Puck eingeworfen wurde. Wir waren alle gut vorbereitet, jedoch hatten alle sehr müde Beine von den vielen Trainings. Doch wir hielten uns gut und kamen zu etlichen Torchancen, worauf dann der ersten Gegentreffer nach 10 Minuten schmerzte. Wir bissen uns durch und folgten ihnen auf ein 1:1 und nach der Hälfte des 2ten Drittels auf ein 2:2. Ich spielte wieder Foward und Defense, was zu kürzeren Pausen und länge-ren Eiszeiten führte. Als dann im Ende des 2ten Drittels das 2:3 und das 2:4 fielen musste unser Coach handeln. Das letzte Drittel spielten wir mit 2 Linien, wodurch wir sie so unter Druck setz-ten, dass sie nur noch den Puck aus ihrer Zone schossen. Doch die Tore wollten einfach nicht geschehen und so verloren wir bitter mit 2:4 unser erster Saison-Match.
Samstag, 4. Oktober 2008
Erster Monat
Etwa 12 Stunden Flug und für mich etwa 30 Stunden ohne Schlaf hatten wir hinter uns, als wir endlich in Cochrane ankamen. Es war für mich wohl eine der längsten Reisen die ich je hatte.
Es war ca. 1pm als wir mit dem Bus unserer zukünftigen Schule, der Bow Valley Highschool, näherten. Unsere Gasteltern erwarteten uns bereits voller Spannung. Es wurde alles ausgela-den und wir marschierten alle, müde von der Reise, in das flache Gebäude.
Schliesslich wurden die Spieler aufgerufen und ihren Familien zugeteilt, die sie herzlichst will-kommen hiessen. Doch als am Schluss Polly, Zach und ich ohne Familie da standen, waren wir schon ein bisschen verwundert. Jedoch wurden wir sogleich informiert, dass unsere Eltern noch nicht hier sind (Urlaub etc.). So wohnten wir drei während den ersten zehn Tagen bei den Assistentcoaches Roger und Simon. Es war zwar ein bisschen eng zu dritt auf einem 1.50m x 2.00m Bett aber wir hatten Spass.
Die ersten Tage in der Schule waren speziell. Von jeder Seite wurde man betrachtet und wenn man an einer Gruppe vorbei lief, fielen leise Worte wie Hockeyplayer, SISEC, Switzerland und noch etliche mehr. Jedoch konnte sich jeder gut einleben. Ich für meinen Teil war schon nach kurzer Zeit in der Lektion „Sports Perfomance“ als Mathgenie bekannt. Dies nur weil ich im Prozentrechnen schneller war als der Lehrer mit dem Rechner.
Man konnte wirklich sagen, dass alle begeistert von uns waren und uns kennenlernen wollten. Sei es durch Handynummern verteilen an die Girls oder durch die berühmte Frage “Yo, wassup?“ an die Boys.
Anfangs war es noch ein bisschen schwierig einer Konversation zu folgen und mit zu reden. Doch jetzt nach etwa einem Monat ist dies kein Problem mehr. Manchmal musste ich nach-fragen was sie gesagt haben oder was dieses und jenes Wort bedeutet. Aber es heisst ja so schön: “Learning by talking“ oder mit den Girls “Learning by flirting“
Ja die Girls haben sich sozusagen um uns gerissen. Anzufügen ist, dass auch ich schon ein paar Probleme verursacht habe. Dabei wollte ich doch nur mit einer ein bisschen Cochrane ansehen gehen, doch sie verstand es als Date. Und als ich schliesslich mit ihrer Kollegin aus-ging, hatte die erste keine Freude daran.
Autofahren mit 16? Ja so ist es hier, denn auch schon mit 14 und in Begleitung eines Elternteils ist man erlaubt mit dem Auto zu fahren. Verrückt, nicht? Jedenfalls war es mir Anfangs schon ein bisschen mulmig als ich von gleichaltrigen herumkutschiert wurde. Und zudem waren es bis jetzt nur Girls, warum ich auch immer den Sicherheitsgurt anlegte.
Schliesslich konnte ich nach etwa zehn Tagen zu meiner Familie. Ich wurde mit einem Ge-kreisch von etwa acht kleinen, schreienden Mädchen empfangen. Es war eine Geburtstags-party im Gange wie ich bemerkte. Meine zukünftigen Eltern Holly und Mark hiessen mich Will-kommen. Beide sind etwa mittleren Alters, unheimlich lieb und sagenhaft lustig. Beide sind einmal geschieden. Mark hatte mit seiner ersten Frau ein Mädchen Kira (10 J.), welche hin und wieder bei uns ist. Holly hatte mit ihrem ersten Mann Bridan (9 J.), der jetzt mit Holly und Mark lebt. Zusammen haben sie noch zwei Mädchen, Ava (2 J.) und Ridley (6 J.)
So begann mein Leben für ein Jahr bei einer anderen Familie. Heimweh hatte ich jedoch nie gross, meine Eltern hier sind fast so für mich da wie Mam und Pap zuhause. Am meisten Freu-de habe ich an Mark, meinem Dad, der immer lustig Witze bringt, mit dem ich Rülps-Wettkämpfe machen kann etc.
Rückblickend hatte ich einen schönen ersten Monat mir vielen guten Erfahrungen (mit der Aussprache von Microwave, was gar nicht so einfach ist) und Erlebnissen.
Es war ca. 1pm als wir mit dem Bus unserer zukünftigen Schule, der Bow Valley Highschool, näherten. Unsere Gasteltern erwarteten uns bereits voller Spannung. Es wurde alles ausgela-den und wir marschierten alle, müde von der Reise, in das flache Gebäude.
Schliesslich wurden die Spieler aufgerufen und ihren Familien zugeteilt, die sie herzlichst will-kommen hiessen. Doch als am Schluss Polly, Zach und ich ohne Familie da standen, waren wir schon ein bisschen verwundert. Jedoch wurden wir sogleich informiert, dass unsere Eltern noch nicht hier sind (Urlaub etc.). So wohnten wir drei während den ersten zehn Tagen bei den Assistentcoaches Roger und Simon. Es war zwar ein bisschen eng zu dritt auf einem 1.50m x 2.00m Bett aber wir hatten Spass.
Die ersten Tage in der Schule waren speziell. Von jeder Seite wurde man betrachtet und wenn man an einer Gruppe vorbei lief, fielen leise Worte wie Hockeyplayer, SISEC, Switzerland und noch etliche mehr. Jedoch konnte sich jeder gut einleben. Ich für meinen Teil war schon nach kurzer Zeit in der Lektion „Sports Perfomance“ als Mathgenie bekannt. Dies nur weil ich im Prozentrechnen schneller war als der Lehrer mit dem Rechner.
Man konnte wirklich sagen, dass alle begeistert von uns waren und uns kennenlernen wollten. Sei es durch Handynummern verteilen an die Girls oder durch die berühmte Frage “Yo, wassup?“ an die Boys.
Anfangs war es noch ein bisschen schwierig einer Konversation zu folgen und mit zu reden. Doch jetzt nach etwa einem Monat ist dies kein Problem mehr. Manchmal musste ich nach-fragen was sie gesagt haben oder was dieses und jenes Wort bedeutet. Aber es heisst ja so schön: “Learning by talking“ oder mit den Girls “Learning by flirting“
Ja die Girls haben sich sozusagen um uns gerissen. Anzufügen ist, dass auch ich schon ein paar Probleme verursacht habe. Dabei wollte ich doch nur mit einer ein bisschen Cochrane ansehen gehen, doch sie verstand es als Date. Und als ich schliesslich mit ihrer Kollegin aus-ging, hatte die erste keine Freude daran.
Autofahren mit 16? Ja so ist es hier, denn auch schon mit 14 und in Begleitung eines Elternteils ist man erlaubt mit dem Auto zu fahren. Verrückt, nicht? Jedenfalls war es mir Anfangs schon ein bisschen mulmig als ich von gleichaltrigen herumkutschiert wurde. Und zudem waren es bis jetzt nur Girls, warum ich auch immer den Sicherheitsgurt anlegte.
Schliesslich konnte ich nach etwa zehn Tagen zu meiner Familie. Ich wurde mit einem Ge-kreisch von etwa acht kleinen, schreienden Mädchen empfangen. Es war eine Geburtstags-party im Gange wie ich bemerkte. Meine zukünftigen Eltern Holly und Mark hiessen mich Will-kommen. Beide sind etwa mittleren Alters, unheimlich lieb und sagenhaft lustig. Beide sind einmal geschieden. Mark hatte mit seiner ersten Frau ein Mädchen Kira (10 J.), welche hin und wieder bei uns ist. Holly hatte mit ihrem ersten Mann Bridan (9 J.), der jetzt mit Holly und Mark lebt. Zusammen haben sie noch zwei Mädchen, Ava (2 J.) und Ridley (6 J.)
So begann mein Leben für ein Jahr bei einer anderen Familie. Heimweh hatte ich jedoch nie gross, meine Eltern hier sind fast so für mich da wie Mam und Pap zuhause. Am meisten Freu-de habe ich an Mark, meinem Dad, der immer lustig Witze bringt, mit dem ich Rülps-Wettkämpfe machen kann etc.
Rückblickend hatte ich einen schönen ersten Monat mir vielen guten Erfahrungen (mit der Aussprache von Microwave, was gar nicht so einfach ist) und Erlebnissen.
Donnerstag, 25. September 2008
Hockeycamp Küssnacht am Rigi
Um elf Uhr läutet mein Handy, das ich wie immer als Wecker benutze. Mein Austauschjahr Kanada beginnt schon jetzt. Auf dem Programm steht eine Woche Hockeycamp in Küssnacht am Rigi. Es werden alle Spieler, die mit SISEC die Saison bestreiten, anwesend sein. Von Letten, über Amerikaner, Kanadier, Österreicher, Deut-sche bis zu den Schweizern werden alle kommen. Natürlich bin ich beim Hinfahren nervös und die Neugier, wer die anderen sind ist gross. Zwei Spieler kenne ich schon von meinem Ex-Verein SC Lyss und ein paar die dieses SISEC-Jahr nochmals machen, da diese letztes Jahr über Neujahr in die Schweiz kamen. Da standen wir nun alle, einander musternd anschauend um heraus zu bekommen wer wohl ein guter Spieler sei. Und so begann unser Hockeycamp: Die schlecht Englischsprechenden wurden ins eiskalte Wasser geworfen. Da ich dank dem Gymnasium und meiner Interesse das Englisch recht gut beherrschte konnte ich von Anfang an mit den kommu-nizieren. Jedoch bekam ich dadurch den Job als Dolmetscher für das ganze Hockeycamp.
7.00 Uhr war Wake Up und darauf folgend der berühmte Wake Up run: Eine Runde Finnenbahn, dann Stret-ching und anschliessen Morgenessen. Das erste Training war meistens um 9.00 Uhr oder 10.00 Uhr mit darauf-folgendem Auslaufen (1 Runde Finnenbahn). Am Mittag gab es meistens kohlenhydrathaltiges Essen. Jeden Tag war auch unser geliebtes Off-Ice Conditioning, welches aus Kraft und Konditionsaufbau bestand. Wer dann noch fit war, was bei mir meistens der Fall war, sackte beim zweiten Eistraining des Tages nicht zusammen. Bettruhe war meistens gegen 10.30 Uhr und Lichterlöschen um 11.00 Uhr, obwohl am Anfang des Lagers noch viele Nachtaktiv waren. Dies legte sich mit der Zeit und mit den Trainings. Während dieser Woche hatten wir zudem noch drei Spiele die wir mit 2:2, 7:2 und 14:1 beendeten. Am Donnerstag war noch ein Team-Event angesagt, wo wir den Seilpark in Küssnacht am Rigi besuchten. Die meisten platzen fast vor Vorfreude, da sie noch nie in einem Seilpark waren. Schlussendlich sind alle heil von den Bäumen heruntergekommen. Am letzten Tag nahm noch jeder Schweizer Spieler einen Ausländer mit nach Hause, damit sie es einfacher haben am folgenden Don-nerstag nach Zürich zu gelangen. Ich traute meinen Augen fast nicht als ich sah, dass an jenem Morgen um 7.00 Uhr in Zürich am Flughafen Besammlung ist, was heissen soll wir müssen um ca. 4.00 Uhr aufstehen. :(
7.00 Uhr war Wake Up und darauf folgend der berühmte Wake Up run: Eine Runde Finnenbahn, dann Stret-ching und anschliessen Morgenessen. Das erste Training war meistens um 9.00 Uhr oder 10.00 Uhr mit darauf-folgendem Auslaufen (1 Runde Finnenbahn). Am Mittag gab es meistens kohlenhydrathaltiges Essen. Jeden Tag war auch unser geliebtes Off-Ice Conditioning, welches aus Kraft und Konditionsaufbau bestand. Wer dann noch fit war, was bei mir meistens der Fall war, sackte beim zweiten Eistraining des Tages nicht zusammen. Bettruhe war meistens gegen 10.30 Uhr und Lichterlöschen um 11.00 Uhr, obwohl am Anfang des Lagers noch viele Nachtaktiv waren. Dies legte sich mit der Zeit und mit den Trainings. Während dieser Woche hatten wir zudem noch drei Spiele die wir mit 2:2, 7:2 und 14:1 beendeten. Am Donnerstag war noch ein Team-Event angesagt, wo wir den Seilpark in Küssnacht am Rigi besuchten. Die meisten platzen fast vor Vorfreude, da sie noch nie in einem Seilpark waren. Schlussendlich sind alle heil von den Bäumen heruntergekommen. Am letzten Tag nahm noch jeder Schweizer Spieler einen Ausländer mit nach Hause, damit sie es einfacher haben am folgenden Don-nerstag nach Zürich zu gelangen. Ich traute meinen Augen fast nicht als ich sah, dass an jenem Morgen um 7.00 Uhr in Zürich am Flughafen Besammlung ist, was heissen soll wir müssen um ca. 4.00 Uhr aufstehen. :(
Vorwort
„Bist du schon aufgeregt?“, ist wohl die Frage, die mir in den letzten Monaten, Wochen und Tagen am meisten gestellt wurde. Doch wie ich sie beantworten soll, weiss ich heute noch nicht. Natürlich bin ich ein bisschen aufgeregt und freue mich auf das Kommende, jedoch ist die Trauer, meine besten Kollegen für ein Jahr nicht zu sehen, noch überwiegend.
Alles fing damit an, dass mein Kolleg Marc letztes Jahr mit der Idee kam, mit der Organisati-on SISEC nach Kanada zu gehen. Er hatte schon einiges geplant und riet mir auch meine El-tern zu frage wie sie zu diesem Projekt stehen. Leider war es für sie ein bisschen zu spontan und auch von der Schule her wäre es nicht aufgegangen. Sie sagten mir ich solle mal ein Jahr warten und dann das ganze nochmals aufnehmen. Mir wurde schnell klar, dass wenn ich die-ses Austauschjahr machen will, ich mich sowohl in der Schule und besonders auch im sportli-chen Bereich äusserst anstrengen muss. Das erste halbe Jahr ging vorbei und die Kontaktauf-nahme mit Fred, dem Leiter des SISES Selects, war geglückt. Sportlich hatte ich mich ausge-zeichnet weiterentwickelt. Ich spielte nun als Jüngster unseres Clubs auf der Stufe der Junio-ren Elite B. Nun kam alles auf das Zeugnis an. Hatte ich ein PG, so würde das ganze Unter-nehmen ins Wasser fallen. Gross war die Freude schliesslich als ich mein genügendes Zeug-nis in den Fingern hielt. Nicht lange ging es, und ich hatte das bestätigte Gesuch der Schule. Leider ging es von diesem Moment an mit meinen Schulnoten eis bisschen bergab, was natür-lich meine Lehrer und Eltern nicht sehr glücklich stimmte. Und so musste es kommen, dass ich das zweite Halbjahr eis PG hatte. Da die Sekunda allgemein als die schwerste Zeit des Gymers bekannt ist, weiss ich, dass ich mich ziemlich in den A**** klemmen muss wenn ich zurück bin.
Erst gerade habe ich Antwort auf das Mail an Herr Gmür erhalten. Betreffend des Leistungs-sportes am Gymnasium Neufeld, den ich Besuchen möchte, hat er mir mitgeteilt, dass wenn ich zurückkomme und bei den SCB Junioren Elite spiele, stände es ausser Frage, ob ich den Leistungssport besuchen kann. Falls ich aber weiterhin bei Lyss spielen würde, müsste man zuerst die Anzahl Trainingseinheiten betrachten. Diese wären jedoch die gleichen wie dieses Jahr und so könnte ich den Leistungssport trotzdem besuchen.
Nun haben die Ferien begonnen und ich bin eifrig am arbeiten um noch das fehlende Sack-geld zusammen zu bekommen, denn dieses Austauschjahr ist leider nicht ganz billig. Der grösste Teil wird von meinen Eltern finanziert. Das viele Geld, das sie mir vorgeschossen haben werde ich ihnen mit einer grossen Reise zurückgeben. Ich werde ja nicht für nichts Humanmedizin studieren.
Alles fing damit an, dass mein Kolleg Marc letztes Jahr mit der Idee kam, mit der Organisati-on SISEC nach Kanada zu gehen. Er hatte schon einiges geplant und riet mir auch meine El-tern zu frage wie sie zu diesem Projekt stehen. Leider war es für sie ein bisschen zu spontan und auch von der Schule her wäre es nicht aufgegangen. Sie sagten mir ich solle mal ein Jahr warten und dann das ganze nochmals aufnehmen. Mir wurde schnell klar, dass wenn ich die-ses Austauschjahr machen will, ich mich sowohl in der Schule und besonders auch im sportli-chen Bereich äusserst anstrengen muss. Das erste halbe Jahr ging vorbei und die Kontaktauf-nahme mit Fred, dem Leiter des SISES Selects, war geglückt. Sportlich hatte ich mich ausge-zeichnet weiterentwickelt. Ich spielte nun als Jüngster unseres Clubs auf der Stufe der Junio-ren Elite B. Nun kam alles auf das Zeugnis an. Hatte ich ein PG, so würde das ganze Unter-nehmen ins Wasser fallen. Gross war die Freude schliesslich als ich mein genügendes Zeug-nis in den Fingern hielt. Nicht lange ging es, und ich hatte das bestätigte Gesuch der Schule. Leider ging es von diesem Moment an mit meinen Schulnoten eis bisschen bergab, was natür-lich meine Lehrer und Eltern nicht sehr glücklich stimmte. Und so musste es kommen, dass ich das zweite Halbjahr eis PG hatte. Da die Sekunda allgemein als die schwerste Zeit des Gymers bekannt ist, weiss ich, dass ich mich ziemlich in den A**** klemmen muss wenn ich zurück bin.
Erst gerade habe ich Antwort auf das Mail an Herr Gmür erhalten. Betreffend des Leistungs-sportes am Gymnasium Neufeld, den ich Besuchen möchte, hat er mir mitgeteilt, dass wenn ich zurückkomme und bei den SCB Junioren Elite spiele, stände es ausser Frage, ob ich den Leistungssport besuchen kann. Falls ich aber weiterhin bei Lyss spielen würde, müsste man zuerst die Anzahl Trainingseinheiten betrachten. Diese wären jedoch die gleichen wie dieses Jahr und so könnte ich den Leistungssport trotzdem besuchen.
Nun haben die Ferien begonnen und ich bin eifrig am arbeiten um noch das fehlende Sack-geld zusammen zu bekommen, denn dieses Austauschjahr ist leider nicht ganz billig. Der grösste Teil wird von meinen Eltern finanziert. Das viele Geld, das sie mir vorgeschossen haben werde ich ihnen mit einer grossen Reise zurückgeben. Ich werde ja nicht für nichts Humanmedizin studieren.
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