Samstag, 25. Oktober 2008

5. Woche, 29 September bis 5 Oktober

Es war Montagmorgen um 5.30 Uhr als mein Wecker laeutete. Ich stand halb erfroren auf und zog meine Hockeyunterwäsche an. Dies ist nötig, da ich jeden Morgen draussen auf Simon warte, der mich abholt. Und da es gegen die null Grad ist, kann ich sagen dass diese Unter-wäsche durchaus angebracht wird.
Montags hatten wir endlich wieder Training. Es tat gut wieder auf dem Eis zu stehen. Von die-sem Tag an war es mir auch erlaubt mein Visier zu tragen, da meine Eltern eingewilligt haben. Jedoch überlege ich mir noch wieder auf Gitter zu wechseln, aber wir sehens ja noch.
Am Mittwoch hatten wir dann unser letztes Vorbereitungsspiel gegen eine Varsity Junior Mannschaft, die wir erfolgreich mit 5:1 geschlagen haben. Ich für mich hatte ein gutes Spiel, jedoch muss ich jedes mal vor einem Training oder Match meine Handgelenke gut einwär-men, da sie ohnehin schon irgendwie schmerzen. Meine momentane Position ist noch unklar da mich mein Defense-Coach hinten braucht und der Forward-Coach vorne. Soll heissen ich kriege immer genug Eis da ich hinten und vorne spiele. Ist zwar anstrengend aber macht Spass.
Ah, und noch anzumerken ist, dass ich seit Montag eine Freundin (Porcia) habe. Aber etwas muss gesagt sein. Ich komme jetzt noch nicht ganz nach wie das hier funktionier mit den Be-zeichnungen „Hang-out“, „Dating somebody“ und „Girlfriend“. Weil eigentlich haben wir uns schon längstens geküsst aber sie ist erst seit Montag meine Freundin und ohne das wir geda-ted haben. Wie die Liebe doch so verwirrend ist.
Nach dem Match vom Mittwoch ging es dann in zwei Trainings am Donnerstag, eins am Frei-tag zu unserem ersten Saison-Match am Freitagabend über. Die Halle war voll (dank unserer Propaganda in der Schule), wobei sie nur etwa 300 Personen fasste. Man konnte die Span-nung förmlich riechen, als der erste Puck eingeworfen wurde. Wir waren alle gut vorbereitet, jedoch hatten alle sehr müde Beine von den vielen Trainings. Doch wir hielten uns gut und kamen zu etlichen Torchancen, worauf dann der ersten Gegentreffer nach 10 Minuten schmerzte. Wir bissen uns durch und folgten ihnen auf ein 1:1 und nach der Hälfte des 2ten Drittels auf ein 2:2. Ich spielte wieder Foward und Defense, was zu kürzeren Pausen und länge-ren Eiszeiten führte. Als dann im Ende des 2ten Drittels das 2:3 und das 2:4 fielen musste unser Coach handeln. Das letzte Drittel spielten wir mit 2 Linien, wodurch wir sie so unter Druck setz-ten, dass sie nur noch den Puck aus ihrer Zone schossen. Doch die Tore wollten einfach nicht geschehen und so verloren wir bitter mit 2:4 unser erster Saison-Match.

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